Ein Programm akzeptiert 72% des Nennwerts (bei sehr großen Mengen kann der Preis unter 50% liegen) einer MTN und einen Verkaufspreis von 80% an den Verpflichtungsinhaber. Die Differenz von acht Prozentpunkten ist jedoch noch kein Gewinn des Programms. Dieser Bruttogewinn wird zunächst mit der Federal Reserve Bank (FED) geteilt, oft im Verhältnis 50:50, wobei auch Abweichungen möglich sind.
Nach Abzug der Bankgebühren wird das Programm oft im Verhältnis 30:70 mit dem Investor geteilt. Das Programm nimmt 30% und der Investor 70%.
Abgesehen von Bankgebühren besitzt der Investor 2,8% des Nominalwerts. Diese Werte können abweichen.
Unter der Annahme, dass es 40 Handelswochen pro Jahr gibt, verdient der Investor 112% pro Jahr. Dementsprechend verdient er mit zwei Transaktionen pro Woche, 224% pro Jahr.
Bei MTNs wird dieser Handel mehrmals am Tag (3-4-mal pro Tag und öfter) für 40 Bankwochen pro Jahr ausgeführt. Für insgesamt 40 Bankwochen mit jeweils 4 Handelstagen und 2 Transaktionen pro Tag sowie 2% Provision, wird basierend auf dem bereitgestellten Kapital (geblocktes Kapital) eine Gesamteinnahme von 640% erreicht.
Eigentlich ist die Gesamteinnahme noch höher. Das Geheimnis liegt in der Umsatzhäufigkeit, also in der Geschwindigkeit, mit der dasselbe Kapital wiederholt, verwendet und zurückgegeben wird. Programme, die bewegliche Vermögen kaufen und sofort wiederverkaufen, um am Sekundärmarkt ausgeführt werden, weisen die schnellste Betriebsleistung auf.
Erhaltene Gewinnanteile werden monatlich an den Investor gezahlt. Der Investor bestimmt, auf welches Konto die Einnahmen übertragen werden. Die Programmbanken bieten an, die Einnahmen gegen einen Abzug zu diskontieren. Für die korrekte Besteuerung der Investitionseinnahme ist ausschließlich der Investor verantwortlich.
Das obige Beispiel ist eine grobe Vereinfachung. In der Tat ist der Ablauf dieses Handels um einiges komplexer.